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ESUG-Praxiserfahrungen und das Unwort "Insolvenz"

Am 01.03.2012 trat das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) in Kraft. Der Gesetzgeber hat eine fünfjährige Evaluierungsfrist normiert, nach deren Ablauf über die Wirkungen des ESUG berichtet und ggf. gesetzliche Revisionen geprüft werden sollen. Zudem ist eine Diskussion dazu aufgekommen, ob in Deutschland – eventuell aufgrund "drohender" europäischer Vorgaben – ein insolvenzvermeidendes Sanierungsverfahren gesetzlich normiert werden sollte. Beides – also die praktischen Wirkungen des ESUG und die rechtpolitische Diskussion um das vorinsolvenzliche Sanierungsverfahren – hängt miteinander zusammen. Schließlich wollte auch das ESUG durch die Erleichterung der Eigenverwaltung und die Stärkung der Gläubigerautonomie für alle Beteiligten die Planbarkeit des Verfahrens und damit die Sanierungsoptionen optimieren. Das unterstreicht, wie wichtig ein Austausch zu ESUG-Praxiserfahrungen ist. Dieser Beitrag will zum Erfahrungsaustausch anregen.

Karsten Zabel, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, RST HANSA GmbH, Essen und RA Dr. jur. Dietmar Rendels, Sozietät KÜBLER, Köln.

Quelle: INDat Report 01_2016

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